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OTT 17076 Investorenausschreibung Kam29a Final
OTT 17076 Investorenausschreibung Kam29a Final OKI Quartier BA I Perspektive Ausschnitt OTT 17076 Investorenausschreibung Kam38 Final

Durchlässiges Quartier mit hoher ökologischer Qualität

Bauherr

Altonaer Spar- und Bauverein eG, Otto Wulff GmbH

Wohnfläche

5.700 m²

Fertigstellung

2021

Bearbeitung

Simon Putz / Paola Marchini

Othmarscher Kirchenweg

Das Projekt „Othmarscher Gärten“ am Othmarscher Kirchenweg  steht für ein durchlässiges, grünes Quartier, das die hohe ökologische Qualität der Umgebungsstrukturen aufnimmt und weiter entwickelt. Kompakte Erschließungsflächen mit sparsamer Versiegelung, die Erhaltung des wertvollen Baumbestands der historischen Feldeinfassungen und ergänzende Hecken- und Baumanpflanzungen unterstreichen den grünen Charakter.

Die Bebauung umfasst viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen des Altonaer Spar- und Bauvereins (altoba) und einer Baugemeinschaft im Norden und Westen, sowie drei Reihenhauszeilen mit zwei Geschossen plus Staffel am Südrand des Quartiers, die als Eigentumshäuser von der Otto Wulff Projektentwicklung GmbH realisiert werden.

Die Mehrfamilienhäuser entlang des Grünzugs im Norden werden mit einem nach hinten versetzen, um ein Geschoss niedrigeren Gebäudeteil verbunden. Die Kubatur und Maßstäblichkeit der benachbarten Wohnbauten wird dabei aufgegriffen. Die zueinander versetzten Reihenhäuser mit variierten Fassaden vermitteln den Übergang nach Süden zu den angrenzenden Kleingärten. Nach Westen wird das Quartier durch ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus begrenzt, das gleichzeitig den Gartenhof fasst. Nach Osten, am Othmarscher Mühlenweg, wird das Quartier durch ein weiteres viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit 11 Eigentumswohnungen abgeschlossen.

In den drei Baukörpern der altoba werden insgesamt 35 Mietwohnungen realisiert. In den beiden Baukörpern am Othmarscher Kirchenweg entstehen 25 frei finanziert Wohnungen und im Gebäude am Gartenhof zehn öffentlich geförderte Wohnungen. In der Hälfte der öffentlich geförderten Wohnungen werden Frauen aus Frauenhäusern mit ihren Kindern ein neues Zuhause finden, die anderen Wohnungen sind für Ein-Eltern-Haushalten mit Unterstützungsbedarf vorgesehen.

Alle privaten Stellplätze, auch die der Reihenhäuser, werden unterirdisch angelegt, um die  Freiflächen für Grünbereiche, Bäume, Hecken und die fußläufige Erschließung zu nutzen. Im Bereich der oberirdischen öffentlichen Stellplätze wird es zwei Ladesäulen für Elektroautos geben.